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Shortcast zu »Echnaton (Akhnaten)«
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      Memento Mori

      Echna­ton (Akhna­ten)

      Philip Glass
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      2017 feierte Satyagraha an der Komischen Oper Berlin seine umjubelte Premiere. Nun erscheint ein weiteres Werk jener Opern-Trilogie des Minimal-Music-Pioniers Philip Glass, in deren Zentrum je eine Persönlichkeit steht, die die Welt veränderte: Diesmal ist es der ägyptische Pharao Echnaton. Regie führt Barrie Kosky, der nicht nur mit Moses und Aron gezeigt hat, wie bildmächtig und nahbar der Mythos in zeitgenössischen Klängen wirken kann.
      1. AKT

      Der alte Pharao Amenophis III. ist tot. Ein Chronist, der im Laufe der Oper verschiedene Rollen einnimmt, verkündet sein Ableben. Die Beerdigung wird durch ein riesiges Ritual vollzogen, an dem das Volk von Theben teilnimmt. Anschließend wird der Sohn von Amenophis III. zeremoniell durch seinen Berater Aye, seinen General Haremhab und den Hohepriester des Amun zum neuen Pharao gekrönt. Sein Königsname lautet zunächst noch Amenophis IV. (»Amun ist erfreut«) – ein Name, der den wichtigsten Gott Amun des vielfältigen ägyptischen Pantheons ehrt.
      Philip Glass
      Oper in drei Akten [ 1984 ]
      Libretto von Philip Glass in Zusammenarbeit mit Shalom Goldman, Robert Israel, Richard Riddell und Jerome Robbins
      ©1983 Dunvagen Music Publishers Inc. Used by Permission.
      Premiere am 15. März 2025
      Empfohlen ab Klasse 9
      Ägyptisch, Akkadisch, Hebräisch, Englisch und Deutsch
      3h inkl. Pause
      30 min vor jeder Vorstellung findet eine Stückeinführung im Foyer statt (außer vor Premieren, Kinderopern, konzertanten Aufführungen, Silvester- und Sonderveranstaltungen)

      Nächste Termine und Besetzung

      Schillertheater – Großer Saal
      Bismarckstraße 110
      10625 Berlin
      Fr
      28. Mrz 2025
      19:00
      So
      20. Apr 2025
      19:00
      Zum letzten Mal in dieser Spielzeit!
      Kooperation
      Präsentiert von taz.

      #KOBEchnaton

      16. März 2025
      John Holiday, der Countertenor, übernimmt mit wenigen Noten den Raum. Seine ruhige Präsenz und natürliche Eleganz lassen den von sich selbst berauschten Pharao am Ende als Sympathiefigur erscheinen.
      Rüdiger Schaper, Der Tagesspiegel
      »Echnaton« an der Komischen Oper: Triumph eines gottgleichen Tyrannen

      #KOBEchnaton
      16. März 2025
      Jonathan Stockhammer leitet das Orchester des Hauses mit großer Ruhe und Präzision, die Musiker stellen nimmermüd einen farbigen und differenziert gewebten Teppich her – und das ist wörtlich im Sinne von Knüpfkunst zu verstehen und nicht als Fußabtreter, dem man keine Beachtung schenkt.

      Nicht weniger erstaunlich der von David Cavelius einstudierte Chor, der zugleich in aufregendster Weise bewegt wird. Zusammen mit den schwindelerregenden Pantomimen der Tänzer ergeben sich motorische Muster auf der Bühne, die die Musik kongenial ergänzen. Mit John Holiday schließlich steht ein Echnaton der Superlative auf der Bühne: Stimmlich klar und unermüdlich präsent, bildet seine ruhige, konzentrierte Darstellung den Fokus der Bühne. Klanglich wird er aufs Wohlklingendste ergänzt von der Nofretete Susan Zarrabis und der Königin Teje von Sarah Brady... Ein großartiger, wunderbarer Abend zeitgenössischen Musiktheaters.
      Peter Uehling, Berliner Zeitung
      Minimal Music an der Komischen Oper: Philip Glass’ »Echnaton« feiert Premiere

      #KOBEchnaton